Unterzentrum Bornhöved/ Trappenkamp

Kreispräsident des Kreises Segeberg, Kommunalberatung für demografische Entwicklung

Kirche

Einzugsbereich

Das Unterzentrum besteht aus dem historischen Holstendorf Bornhöved (ca. 3.500 Einwohner) und der mehr industriell geprägten jungen Gemeinde Trappenkamp (ca. 5.000 Einwohner). Seit dem 1.1.2008 gehört Trappenkamp zum Amt Bornhöved, dessen Verwaltung sich jetzt im Bürgerhaus in Trappenkamp befindet.

Der Einzugsbereich des Unterzentrums umfasst weiterhin die übrigen Dörfer des Amtes Bornhöved (Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tarbek und Tensfeld), die Gemeinden Rickling und Daldorf sowie Teile des angrenzenden Kreises Plön.

 

Geschichte

Bornhöved wurde 798 erstmals urkundlich erwähnt (Schlacht bei "Sventana"). In der Landesgeschichte Schleswig-Holsteins wurde es aber vor allem durch die Schlacht bei Bornhöved 1227 bekannt; Graf Adolf IV. von Holstein besiegte damals den Dänenkönig Waldemar II. und verhinderte so die weitere Ausbreitung des dänischen Einflusses im Ostseeraum. Bornhöved war im 14. und 15. Jahrhundert Versamm­lungs­ort des Landtages (Ständeversammlung). Im Jahre 1149 gründete Bischof Vicelin in Bornhöved die Jacobi-Kirche. Diese Kirche ist in den letzten Jahren renoviert und umgestaltet worden.

Von den drei neuen Fenstern im Altarraum konnte bisher das Südfenster noch nicht installiert werden, da es derzeit Probleme mit dem Mauerwerk der Kirche an dieser Stelle gibt.

Südfenster der Kirche in Bornhöved

Über Jahre ein gutes Team in und für Bornhöved: Ex-Bürgermeisterin Helga Hauschildt und Winfried Zylka

Trappenkamp gehört zu den jüngsten Gemeinden des Landes: Es wurde nach dem 2. Weltkrieg als Siedlung für Heimatvertriebene und Flüchtlinge auf dem Gelände eines Marine-Sperrwaffenarsenals gegründet und wurde 1956 eigenständige Gemeinde. Es nahm als "Industriegemeinde im Grünen" einen rapiden Aufschwung.

 

 

 

Holzsägewerk

 

Entwicklungschancen, Angebote

Das Unterzentrum ist verkehrsgünstig im Kreuzungsbereich der B 404 / A21 und der B 430 gelegen. Der vor einigen Jahren fertig gestellte Ausbau der A 21 zwischen Bornhöved und Negernbötel und der im Bau befindliche A 21 - Abschnitt nördlich von Stolpe in Richtung Kiel geben dem Unterzentrum gute wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Beide Gemeinden bieten ein vielfältiges Angebot an Handels- und Dienstleistungs­betrieben. In beiden Gemeinden gibt es Kindergärten und Grundschulen; in Bornhöved befindet sich die Sventana-Schule (Grund- und Gemeinschaftsschule als offene Ganztagsschule), in Trappenkamp bestehen Grundschule mit Förderschule (Dr.-Gerlich-Schule) und Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe (Richard-Hallmann-Schule; Ganztagsschule). 

Beide Gemeinden haben in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen zur Verschönerung der Ortskerne unternommen. In Bornhöved ist ein Modellvorhaben "Städtebauliche Dorferneuerung" vor vielen Jahren abgeschlossen worden.

Eng benachbart mit Trappenkamp ist die Gemeinde Gönnebek (ca. 500 Einwohner), die insbesondere durch ihr altes Dorfzentrum mit Teich und Grünanlage besticht.

 

Natur und Erholung

Das Unterzentrum Bornhöved/Trappenkamp hat in seiner Umgebung auch Natur- und Erholungsraum zu bieten: Ein beliebtes Ausflugsziel ist der ErlebnisWald Trappenkamp (Umwelt- und Pädagogikzentrum des Landes Schleswig-Holstein, südlich der Gemeinde gelegen) mit seinem Abenteuerspielplatz und einem Informationszentrum über die heimische Flora und Fauna. Für Spaziergänge und Radwanderungen ebenfalls geeignet ist das Gebiet der Bornhöveder Seenkette (nördlich von Bornhöved), das in der wissenschaftlichen Fachwelt durch das Großprojekt Ökosystemforschung" der Universität Kiel international bekannt wurde.

 

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